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F4B und Technik

F4B und Technik (Betreut von Lutz Richter)

Liebe Modellsportfreunde,


zur weiteren Steigerung der Attraktivität unserer Internetseite wird ab heute eine neue Sparte eingerichtet.

Diese hat den Namen "F4 B und Technik".

Sinn und Zweck der neuen Sparte soll es sein, den Schrecken vor der Klasse F 4  zu nehmen und auch das Interesse an dieser Klasse wieder neu zu beleben.

Ich möchte verschiedene Beiträge kunterbunt und in zeitlich lockerer Reihenfolge einstellen. So ist ein Baubericht eines SC Modells, einer Z -37 Flachrumpf, die Vorstellung der neuen Tragflächenbefestigung für Flugmodelle und eines F 2 B Modells geplant.

Es sollen aber keine fertigen Bauvorlagen und Baupläne werden.

Jeder wird sofort bemerken, dass die technischen und technologischen Voraussetzungen für seinen Modellbau andere sind als meine. So sollten die Beiträge als Lösungsvorschläge angesehen werden, als eine Variante unter vielen.

Durch Eigenkreativität lassen sich viele Konstruktionen für die eigenen Voraussetzungen modifizieren und anwenden.

Alle CAD und 3D Zeichnungen darf ich mit der freundlichen Unterstützung der Firma FMK (Feinblech-Metall-Sonderkonstruktionen), bei der ich beschäftigt bin, erstellen. Deswegen sind alle Zeichnungen gescannt, da ein anderer Datentransfer sonst nicht möglich wäre.

Natürlich ist die neue Sparte auch für alle offen die in dieser Technikklasse bauen und fliegen. Kontakt mit Mario und mir und schon geht es los.


Los geht es mit meinem ersten Beitrag:

Scheibenbremsanlage für die F4B Beech King Air 200.

Schaut mal rein.......... unter: http://picasaweb.google.de/scalelutz/F4BScheibenbremseFRBeechKingAir200T


Viele Grüße der F4B Lutz



Zweiter Beitrag:

Liebe Modellbaufreunde,

wie in der Vorankündigung bereits erwähnt, heute der erste Teil zum Bau eines Flachrumpf- Semiscalemodells- eine Z-37 Hummel.

Für Profis wird dieser Beitrag nichts Neues bringen. Eventuell geliegt es mir aber, bei einigen jugendlichen Fesselfliegern in verschiedenen Clubs der Bundesrepublik ein klein wenig Interesse für die F4B SC zu wecken.

Das Modell ist bewusst sehr einfach aber robust gehalten. Einerseits soll dabei mehr das Fliegen und die Freude an einem originalähnlichen Modell im Vordergrund stehen. Anderseits möchte ich geradefür unsere jugendlichen Modellflieger einen Weg aufzeigen, wie man eine Modellkonstruktion in Verbindung mit Computer - Internet - CAD einfach realisieren kann.

Gerade CAD-Programme sind in der modernen Industrie Standard geworden. Kenntnisse und Anwendun sind in der Berufsschule, Ausbildung und im Beruf von großem Vorteil. Selbstkonstruieren macht sicherlich mehr Spaß, als nur das zu zeichnen was andere wollen.

Das im Beitrag verwendete CAD-Programm gibt es ab 30 Euro im Handel zu erwerben.

Der Beitrag beginnt mit der Geschichte zu diesem Flugzeug, leitet dann über zum heutigen Zustand bis hin zum Scalemodell der DDR-SOB, dass ich bis 1994 geflogen habe.

Schaut mal hier in die PICASADATEI rein: http://picasaweb.google.de/scalelutz/SemiscaleZ37HummelTeil1

DER F4B Lutz





Liebe Modellsportfreunde,

der 2. Teil des Bauberichts der kleinen Hummel ist nun fertig.

Die Spannweite beträgt 1040 mm. Ausgerüstet mit einem 4 ccm ASP für etwa 55 € ist sie zwar etwas übermotorisiert, aber ein wenig Leistungsüberschuss hat noch keinem Modell geschadet. Die Luftschraube ist 23x13.

Zum Lackieren der Holzteile wurde normale Lackfarbe auf Alkydharzbasis RAL 1023 (verkehrsgelb) verwendet. Geflogen habe ich das Modell mit einer 16 m Leine. Das Wetter zum Jungfernfernflug war zwar schön, aber mit rechten Windböen versehen.

Dabei stellte sich heraus, dass dieses Modell mit 950 Gramm zu leicht gebaut ist. Ein unbeabsichtigtes „Parken“ im Gegenwind bei einer Zwischenlandung war da die Folge.

Nun habe ich das Gewicht des Modells um 200 Gramm erhöht, um in Zukunft solchen Situationen aus dem Weg zu gehen.

Die Bilder zum Modell sind wie gewohnt in der Picasadatei angelegt.

Viel Spaß beim Anschauen und die Dia-Schau anklicken nicht vergessen!!

 

Der F4B-Lutz

 

 

PS: Es wird noch einen dritten Teil geben.


Bilder unter:

http://picasaweb.google.de/scalelutz/SemiscaleZ37HummelTeil2












Liebe Modellsportfreunde,

der dritte Teil zur kleinen Zlin-37 ist nun fertig. Heute möchte ich die andere schöne Seite des Schalemodellbaus zeigen, die Begegnung des selbstgebauten Modells mit dem Originalflugzeug.

Nach Anfrage im Deutschen Landwirtschaftsmuseum Schloss Blankenhain hatte ich die Zusage durch Herrn Knauss die Fotos im Museum zu machen.  

So fuhren Heike und ich am 19.07.2008 dann nach Blankenhain.

Das Museum selbst ist für technisch und auch geschichtlich interessierte Menschen eine Reise wert. Man spürt in allen Ausstellungen, dass diese mit viel Liebe zum Detail gestaltet wurden und wieviel Arbeit das gekostet haben muss.

Alle technischen Exponate befinden sich in sehr gutem, historisch getreuem und restauriertem Zustand.

Wer die ganzen Ausstellungen durchstreift hat, wird sicherlich danach nicht mehr zählen können, wieviele Male er sich an seine Jugend erinnert und manches Vergessene wieder entdeckt hat.

Ich kann jedem nur empfehlen, dieses schöne Museum zu besuchen. Einen Tag muss man dafür aber einplanen.

Die Gaststätte Kutscheklause lädt dann zum Mittagessen und Kaffee ein.

Die Bilder darf ich mit freundlicher Genehmigung des Museumsdirektors Herrn Knauss veröffentlichen.

An dieser Stelle möchte ich mich nochmals recht herzlich bedanken.

 
Heike und Lutz Richter

 

Der Tipp vom F4B Lutz: Alle Bilder dazu  in dieser Picasadatei.



http://picasaweb.google.de/scalelutz/SEMISCALEZ37HUMMELTEIL3







Baubericht: Piper J-3 von SIG - Made in USA

 


Liebe Modellsportfreunde des Fesselfluges,

der letzte Baubericht der Z-37 DDR-SOB aus dem Deutschen Landwirtschaftsmuseum in Blankenhain ist nun einige Zeit her. Es  gibt neues aus der Ecke der F4B……………Hintergrund ist ein Geburtstagsgeschenk für eine Frau die mit Ihrem Übungsmodell inzwischen fliegt wie der Teufel.

 

Der Zufall hilft- die Briefkastenwerbung und Internet bringen mich auf einen Bausatz der Piper J-3 bei CONRAD ELEKTRONIK zum stolzen Preis von etwa 85€ ohne Zubehör.Nach der sehr guten telefonischen Hotlinebestellung ist der Bausatz nach 3 Tagen in Dresden eingetroffen und auch die Benachrichtigung per SMS.

 

Mit diesem Baubericht möchte ich auch noch einen anderen Zweck verfolgen:  Modellbauern, die noch zurückhaltend sind, etwas Mut zu machen diese Klasse zu bauen und zu fliegen.

 

Um schöne und attraktive Modelle zu bauen, müssen nicht immer Jahre ins Land gehen, ein riesiger und gigantischer technischer Aufwand getrieben werden oder eine besondere Berufsqualifikation vorhanden sein.

 

Steht nun die Frage:

 

Ein F4B Flieger vom Küchentisch?

Ist das möglich?

 

Bezahlt und abgeholt, öffne ich den Karton, etwas verblüfft und auch enttäuscht was sich so Bausatz nennt---------Ein Haufen Leisten mit einigen Stanzteilen und einem Bauplan mit Beschreibung.

Nach dem Studium des Bauplans und der Beschreibung beginnt die Sondierung der Teile und der Baubeginn (nicht auf dem Küchentisch!).

 

Die Balsa- und Kiefernleisten sind von ausgesuchter und bester Qualität.

Alle Stanzteile lassen sich problemlos aus den Brettchen ausbrechen und bei geringer Nacharbeit sofort einsetzen. Die Durchbrüche der Rippen für die Holme sind in ihrer Passgenauigkeit sehr gut für die Verklebung mit Sekundenkleber geeignet.

 

Der Aufbau des Modells ist gut durchdacht, robust und eigentlich recht einfach gehalten. Die Konstruktion stammt von 1975 und wurde damals auch als Fesselflugmodell angeboten.

 

Unerfahrenen  Modellbauern empfehle ich diesen Bausatz trotzdem nicht. Ohne beratende und unterstützende Hilfe eines Profis ist der Bausatz schwer zu beherrschen. Der Rumpfaufbau scheint einfach, ist aber in seiner Gesamtheit doch recht heimtückisch für mehrere Fehlerquellen.

 

Durch den Einbau des Steuerdreiecks habe ich dann auch abweichend vom Bauplan mehrere konstruktive Veränderungen vorgenommen um die Stabilität im Einsatz als Fesselflugmodell zu gewährleisten.

 

Die Lackierung erfolgte mit 2K-Lack, der durch den weißen Nylonbespannstoff eine sehr gute Farbbrillanz wiedergibt. Die Stoffstruktur im Glanzbild unterstreicht den Scaleeindruck.

 

Das Flugverhalten ist mit „Sehr Gut“ zu bewerten. Über dem Motor waren zum Erstflug noch 75g Blei als Trimmung. Jetzt hat die Motorattrappe das selbe Gewicht und erfüllt damit diese Aufgabe. Trotz der extremen Außentrimmung ist das Leinenzugverhalten relativ gering.

 

Für den Normalflug sind etwa 1/3 Motorleistung für ein realistisches Flugbild völlig ausreichend. Mit 2/3 sind 45° roblemlos erreichbar und mit 100% Leistung 60° Leinenwinkel oder ein Wingover.

 

Den Originalschalldämpfer von OS habe ich nicht verwendet. Eine einfache Umlenkkammer und Abgasrohr d=12mm mit Siliconschlauch ergeben im Standgas ein leises „Plappern“ und bei Vollgas einen satten Sound.

 

Das Urteil:

Man kann diesen Bausatz der Piper J-3 auf dem „Küchentisch“ bauen.

 

Die Staubentwicklung ist sehr gering sofern man mit Cuttermesser arbeitet. Größere Schleifarbeiten können dann vor der Haustür erfolgen. Bespannen ist mit einem Haushaltbügeleisen möglich. Sofern man seine Frau immer gut bei Stimmung hält, macht das Bauen dann auch viel Spaß.

 

Wer das Modell auch ernsthaft bauen möchte, kann sich mit mir über meine bekannte Mailadresse oder über info@msv-sachsen.de  in Verbindung setzen und bekommt alle möglichen Hinweise und auch alle Fragen dazu beantwortet.

 

Das Fliegen mit diesem Modell macht so viel Spaß, dass ich mir wahrscheinlich auch eins bauen werde, die, die etwas mit einem Emil  zu tun hat……..aber das weiß nur noch Einer in Deutschland………

 

Der F4B Lutz


Hier die Bilder vom Baubericht:


http://picasaweb.google.de/scalelutz/BauberichtModellPiperJ3?feat=directlink#

 

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